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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.28

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.28

Language
German

c9.28

Wie liegt also, um zu recapituliren, die Frage in Bezug auf die beiden Gestalten von I, 52, die der Ṛiksaṃhitâ und die des Śâṅkhâyana? Literargeschichtliche Momente stellen die eine Ueberlieferung als solche hoch über die andre; sie vindiciren jener ein weit bedeutenderes Alter und begründen andrerseits gegen diese den Verdacht des künstlich Gemachten ²). Die Versfolge in jener Fassung wird durch den fliessenden Zusammenhang in Inhalt und Ausdruck geschützt; die Metra eben in ihrem Wechsel entsprechen der Gewohnheit des Verfassers der betreffenden Sammlung. Untersuchen wir andrerseits die liturgische Gestalt des Liedes im Zusammenhang seiner rituellen Umgebung, so lässt sich Schritt für Schritt jede Aenderung, die mit der Saṃhitâgestalt vorgenommen wird, als gefordert oder als naheliegend darthun. So zerfällt die bei Śâṅkhâyana angeblich vorliegende ältere Recension dieses Liedes in blossen Schein.

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