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Grammatik der Prakrit-Sprachen c2.s2.35.2

Grammatik der Prakrit-Sprachen c2.s2.35.2

Language
German

c2.s2.35.2

von 1, 1—4, 259 lehrt, ist vorwiegend M. Aber daneben hat er auch JM. sehr stark herangezogen und gelegentlich auch AMg., ohne diese Dialekte überall streng zu scheiden. In 260—286 hat er auch JŚ. berücksichtigt (§ 21). Welche Vorgänger Hc. in seiner Grammatik benutzt hat, ist noch nicht zu sagen. Er selbst citirt mit Namen nur Hugga 1, 186, aber nicht als Grammatiker, sondern als Lexicograph⁴, und für das Skt., sonst nur allgemein kaś cit (2, 80; 3, 81); ke cit (1, 67. 209; 2, 80. 128. 138. 145. 188; 3, 19. 25. 103. 153); anyaḥ (3, 103. 117); anye (1, 35. 88; 2, 163. 174. 207; 3, 177); anyaiḥ (4, 2); anyeṣām (4, 327); eke (1, 35). JACOBI⁵ ist der Ansicht, dass Hc. die Sūtra des Vr. seiner Grammatik in ähnlicher Weise zu Grunde gelegt hat, wie Bhaṭṭojidīkṣita die des Pāṇini seiner Siddhāntakaumudī. Die Sūtra des Vr. hätten als unumstösslich gegolten, und deren Auslegung, beziehungsweise Beschränkung sei die Hauptaufgabe der Prākritgrammatiker gewesen. Hc. stehe zu Vr. in ähnlichem Verhältnisse, wie Kātyāyana zu Pāṇini. Das ist alles irrig⁶, wie BLOCH⁷ im einzelnen gezeigt hat. Es ist nicht einmal mit Sicherheit auszumachen, ob Hc. den Vr. überhaupt benutzt hat. Wahrscheinlich ist es der Fall; aber beweisen lässt es sich nicht. Dass Hc. voraussichtlich Caṇḍa gekannt hat, ist § 34 bemerkt worden. Ausser der Grammatik hat Hc. noch ein Wörterbuch der Deśīs verfasst, die Deśīnāmamālā oder den Deśīśabdasamgraha, von ihm selbst (8, 77) *Rayaṇāvali* = Skt. *Ratnāvali* genannt.