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Grammatik der Prakrit-Sprachen c3.s1.t2.3

Grammatik der Prakrit-Sprachen c3.s1.t2.3

Language
German

c3.s1.t2.3

§ 61. Statt *e* fordern die Grammatiker für einige Worte stets, für andere beliebig *aï*. Die Worte, in denen *aï* eintreten muss, haben sie im Gaṇa *daityādi* zusammengestellt (Vr. 1, 36; Hc. 1, 151; Kī. 1, 37; Mk. fol. 12; Pkl. p. 36). Allen gemeinsam sind nur die Worte M. *daicca* = *daitya* (Pāiyal. 26. 99; G.); *Vaïdeha* (Kī. *°hi*) = *Vaideha*; AMg. *vaisāha* = *vaiśākha* (Āyār. 2, 15, 25 [neben *Ve°*!]; Vivāhap. 1426; Nirayāv. 10; Uttar. 768; Kappas.). Hc. und C. 2, 6 haben noch *aïsaria* = *aiśvarya*, wofür AMg. *esajja* hat (§ 60), Hc. allein *daïnna* = *dainya*; *Vaïjavana* = *Vaijavana*; *daïvaya* = *daivata*; *vaïālia* = *vaitālīya*; *Vaïdabbha* = *Vaidarbha*; *vaïssāṇara* = *vaiśvānara*; *Vaïsāla* = *Vaiśāla*. Bh. Hc. Mk. führen noch *saïra* = *svaira*, das auch Pāiyal. 13. 15 hat, Bh. Hc. Mk. *vaïesa* = *vaideśa*, Bh. Hc. Mk. Pkl. M. *kaïava* (G. H.), JM. *kaïyava* (Pāiyal. 157; Erz.). Kī. und Pkl. haben noch AMg. *vaïssa* = *vaiśya* (Vivāgas. 152; Uttar. 754), neben dem AMg. auch *vessa* hat (Sūyag. 373), ferner *vaïdesia* = *vaideśya* und *vesaïa* = *vaiśayika*, Kī. allein *vaïsamma* = *vaiṣamya*, Pkl. *khaïtta* = *kṣaitra*. Bei allen anderen Worten schwanken die Angaben. Vr. 1, 37 und Kī. 1, 38 gestatten *aï* und *e* neben einander nur in *daiva*. Für dieses Wort hat auch Hc. 1, 153 noch eine besondere Regel, obwohl er noch andere Worte mit gleichem Schwanken kennt, die er, wie Pkl. p. 37 und Triv. 2, 102, in den Gaṇa *vaïrādi* zusammenfasst, in den Triv. auch *daiva* einordnet. Mk. fol. 12 stellt einen Gaṇa *daivādi* auf. Nach Bh. zu Vr. 1, 37 sagt man *daïva*, aber bei Eintritt von *e* mit Verdoppelung nach Vr. 3, 52 *dēvva*. Diese beiden Formen hat auch Kī., während Hc. *dēvva*, *daïvva*, Mk., wie es scheint, *dēvva*, *daïvva* lehrt. *dēvva*, *daïvva* ist = *daivya*; A. *daïva* (Hc. 4, 331; 340, 1; 389). Nach Mk. fol. 66 und Rv. (PISCHEL zu Hc. 1, 153) wird *aï* in diesem Worte in S. nicht gebraucht, was für Rv. überhaupt den Ausschluss von *aï* für Ś. bedeutet. Und in der That wird nach den besten MSS. (PISCHEL zu Hc. 1, 148) *aï* in Ś. Mg. nur zu *e*, nie zu *aï*, auch in Worten, die in anderen Dialekten *aï* allein haben sollen. So *kedava* = *kaitava* (Śak. 106, 6), *vesāha* (Viddhaś. 77, 7), *sera* = *svaira* (Mṛcch. 143, 15; Mukund. 70, 18. 19). Bei den zwischen *aï* und *e* schwankenden Worten haben S. Mg. stets *e*. So S. Mg. *dēvva* (Mṛcch. 20, 24; Śak. 60, 17; 71, 4; 161, 12; Mālav. 57, 19; Ratn. 317, 32; Mṛcch. 140, 10). — *Kailāsa* wird nach Bh. 1, 35 zu *Kelāsa*, nach Hc. Mk. Pkl. zu *Kailāsa* oder *Kelāsa*; Pāiyal. 97 hat *Kailāsa*, M. (G. R. Bālar. 181, 14) und S. (Vikr. 41, 3; 52, 5; Viddhaś. 25, 9) *Kelāsa*. — *vaïra* wird nach Bh. 1, 36; C. 2, 6 zu *vaïra*, nach Hc. Mk. Pkl. auch zu *vera*. So JM. *vaïra* (Erz.), *vaïri-* = *vaïrin* (Erz.; Kk.) neben M. AMg. JM. S. *vera* (R.; Sūyag. 16. 359. 375. 406. 872. 891; Āyār. 1, 2, 5, 5; Bhag.; Erz.; Kk.; Mṛcch. 24, 4; 148, 1; Mahāv. 52, 18. 19; Prab. 9, 16); Mg. *vela* (Mṛcch. 21, 15. 19; 133, 8; 165, 2); M. JM. *veri-* (G.;

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