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Altindische Grammatik v2.c7.s2.t5.3

Altindische Grammatik v2.c7.s2.t5.3

Language
German

v2.c7.s2.t5.3

b) α) Ein Substantiv wird so wiederholt, wenn sein Begriff in wiederholter Erscheinung gedacht wird. Namentlich finden sich häufig so Orts- und Zeitbestimmungen, ersteres z.B. v. gṛhé-gṛhe dáme-dame viśé-viśe „in jedem Hause“, ablativisch AV. S. diśó-diśaḥ „von allen Himmelsgegenden“, letzteres z.B. v. áhar-ahar divé-dive dyávi-dyavi ep. kl. divase-divase ahany-ahani „Tag für Tag“. — Aber auch sonstiges: wenn es als Einzelnes unbestimmt oft wiederkehrt oder in unbestimmter Menge da ist, in den verschiedensten Beispielen v. śátroḥ-śatroḥ „als jeder Feind“, AV. 10, 6, 5b ánnam-annam „Nahrung in einem fort“ (Bloomf.: „N. jeder Art“), PB. 1, 6, 10 enasa-enaso ’vayajanam asi „du bist ein Sühnungsmittel für Schuld auf Schuld“, ŚŚS. 8, 7, 6 sūktasya-sūktasya „jedes einzelnen Hymnus“, Mbh. varṇasya-varṇasya „jeder Farbe“; — wenn daran eine Tätigkeit in unbestimmter Wiederholung vollzogen wird z.B. RV. 8, 12, 19 devám-devam vó ’vasa índram-indram gṛṇīṣāṇi „den Gott Indra rufe ich immer wieder zum Schutze an“, 6, 15, 6a agním-agnim vaḥ samídhā duvasyata „immer wieder Agni verehrt mit dem Brennholz“, AB. 4, 13, 4 naur . . . tīram-tīram ṛcchanti „ein Schiff, das immer wieder ans Ufer anstößt“.

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