Geschichte der indischen Litteratur v1.c7.s2.26
Geschichte der indischen Litteratur v1.c7.s2.26
- Language
- German
v1.c7.s2.26
Bis zum Jahre 1830 war es fast ausschlieſslich die sogenannte »klassische Sanskritlitteratur«, der sich die Aufmerksamkeit europäischer Forscher zuwandte. Das Drama »Šakuntalā«, das philosophische Gedicht »Bhagavadgītā«, das Gesetzbuch des Manu, die Sprüche des Bhartṛhari, die Fabelsammlung »Hitopadeśa« und einzelne Stücke aus den groſsen Epen — das waren so ungefähr die Hauptwerke, mit denen man sich beschäftigte, und die man für den Grundstock der indischen Litteratur ansah. Das groſse und allerwichtigste Gebiet der indischen Litteratur — der Veda — war beinahe ganz unbekannt, und von der ganzen groſsen buddhistischen Litteratur wuſste man noch gar nichts.
Cites (4)
- Mānava Dharmaśāstra — Manu & Bhṛgu, Sanskrit
- Hitopadeśa — Nārāyaṇa, Sanskrit
- Bhagavadgītā — Vyāsa, Sanskrit
- Abhijñānaśākuntala — Kālidāsa, Sanskrit