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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.231

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.231

Language
German

v1.c8.s2.231

»Wahrlich, die Götter haben den Hunger nicht als Todesstrafe bestimmt; auch dem, der sich sattgegessen, naht der Tod in vielerlei Gestalt². Und der Reichtum dessen, der da spendet, nimmt nicht ab; wer aber nicht spendet, der findet keinen Erbarmer.

Der mit Speise Gesegnete, der dem heruntergekommenen Armen, wenn er um Labung flehend zu ihm kommt, sein Herz verhärtet, sogar wenn ihm dieser vorher Dienste erwiesen, der findet keinen Erbarmer.

Der ist ein rechter Spender, der dem Bettler gibt, dem dürftigen, der Speise verlangend daherkommt; auf seinen Hilferuf steht er ihm zu Diensten und macht ihn zum Freund sich für alle Zukunft.

Nicht der ist ein Freund, der nicht Labung darreicht dem Freund