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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.232

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.232

Language
German

v1.c8.s2.232

² Sehr gut erklärt von A. Ludwig (Der Rigveda V, 561): »Man greift dadurch nicht in das Walten der Götter ein, daſs man dem, der dem Hungertode nahe ist, Nahrung reicht; es ist dies mit bitterer Ironie gegen die Heuchler gesagt, die ihre Hartherzigkeit dadurch zu rechtfertigen suchten, daſs den Dürftigen ihr Los ja von den Göttern bestimmt worden sei. Die Ironie oder der Sarkasmus wird unzweifelhaft durch das folgende, der Dichter schliefst weiter, daſs, wenn die Armen von den Göttern dem Hungertode bestimmt wären, die Reichen, die zu essen hätten, ewig leben müſsten.«