Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.82
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.82
- Language
- German
v1.c8.s2.82
Wenn ich, wie ein aufgeblasener Schlauch, schwankend einhergehe,
o Steinbewehrter, — sei gnädig, Herrscher, hab Erbarmen!
Durch die Schwäche meines Verstandes bin ich — ich weiſs nicht,
wie — irre gegangen; — sei gnädig, Herrscher, hab Erbarmen!
Obgleich dein Sänger mitten im Wasser steht, hat ihn doch Durst
heimgesucht; — sei gnädig, Herrscher, hab Erbarmen.
Was immer wir, o Varuṇa, Menschen, die wir sind, für Unrecht
gegen das Göttervolk begangen, wenn wir auch aus Unverstand deine
Gesetze übertreten haben, — o Gott, füge uns kein Leid zu um dieser
Sünde willen!«