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Geschichte der indischen Litteratur v1.c9.s8.20

Geschichte der indischen Litteratur v1.c9.s8.20

Language
German

v1.c9.s8.20

Da preisen und verehren ihn die Hirten als einen Gott, er aber erklärt lächelnd, er wolle nur ihr Verwandter sein; die Zeit werde erst kommen, wo sie sein wahres Wesen erkennen würden. Und als Hirte unter Hirten lebt er in jugendlichem Frohsinn dahin. Er veranstaltet Stiergefechte und Wettkämpfe mit den Stärksten unter den Hirten. In den lieblichen Herbstnächten aber erfreut sich sein Herz an den Reigentänzen¹), welche die schönen Hirtenmädchen, die alle in den Heldenjüngling verliebt sind, im Mondschein aufführen, indem sie seine Taten besingen und sein Tun und Treiben — sein Spiel, seinen heiteren Blick, seinen Gang, seinen Tanz und seinen Gesang — scherzend nachahmen.