Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.64
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.64
- Language
- German
v2.c16.s3.t2.64
Immer neue Weisen finden diese Dichter, um das alte Lied zu singen, daß nur der weltferne Mönch, der von Weib und Kind, von Leid und Freud dieser Welt nichts weiß und nichts wissen will, wahrhaft glückselig ist. Was im Dhaniyasutta in Form eines lebendigen Dialoges gesagt ist, das finden wir im Khaggavisānasutta (3), dem »Nashorn-Gedicht«, in 41 kräftigen Strophen mit dem Kehrreim »Der wandre einsam, wie das Nashorn« mit einem Ernst und Pathos ausgesprochen, dessen Eindruck sich auch der nicht entziehen kann, der dieser mönchischen Lebensauffassung völlig ferne steht.
Cites (1)
- Suttanipāta — Pāli