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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.74

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.74

Language
German

v2.c16.s3.t2.74

Und dasselbe gilt wohl von manchen der Prosaumrahmungen in den aus Prosa und Versen gemischten Stücken. Fausböll¹ hat sämtliche Prosen für spätere Zusätze erklärt. Das ist wohl kaum richtig. Wenn aber K. E. Neumann in seiner Übersetzung manche der Prosastücke einfach ausläßt, indem er sie, wie er einmal etwas kräftig sagt, für »kommentariellen Pfaffenquark« hält, so glaube ich, daß er in den meisten Fällen Recht hat. Wenn z. B. in der Prosa des Selasutta der Buddha als Cakravartin verherrlicht wird und auch hier seine 32 Körpermerkmale umständlich aufgezählt werden²), oder wenn im Sabhiyasutta (32) vom Sektenwesen die Rede ist, oder wenn oft in ganz überflüssiger und höchst ungeschickter Weise ein Yakṣa oder eine Gottheit auftritt, um einen Dialog einzuleiten, so wird man dergleichen wohl mit Recht als kommentarielle Zusätze bezeichnen dürfen.

Cites (1)