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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.23

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.23

Language
German

v2.c16.s5.23

An trefflichen Gleichnissen dieser Art ist das II. Buch überreich. Auch in dem echten Teil des dritten Buches findet sich manches hübsche Gleichnis. Wenn z. B. Nāgasena dem König auf eine diesbezügliche Frage antwortet, daß das Ende des Leidens nicht nur durch die Entsagung in diesem Leben zustande komme, sondern daß hierzu auch schon Bemühungen in früheren Existenzen notwendig seien, so erläutert er dies dadurch, daß er den König fragt, ob er denn erst Brunnen graben lasse, wenn er Durst habe; oder ob er erst, wenn er hungrig sei, pflügen, säen und ernten, oder erst, wenn der Feind vor den Toren stehe, Wälle graben, Mauern aufrichten und Festungen bauen lasse.