Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s3.4
Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s3.4
- Language
- German
v3.c21.s3.4
¹ Für die Identität des Dichters mit dem Grammatiker ist besonders P. Peterson eingetreten (JBRAS 17, 1889, 57 ff.; Subh. 54 ff.; JRAS 1891, 311 ff.); vor ihm auch schon Pischel (ZDMG 39, 1885, 95 ff.), der aber den Grammatiker ins 5. Jahrhundert n. Chr. setzen wollte, eine unmögliche Datierung, die er auch später (KG 182 f.) nicht mehr wiederholt hat. S. dagegen Kielhorn, NGGW 1885, 185 ff.; R. G. Bhandarkar, JBRAS 16, 344; D. R. Bhandarkar, Ind. Ant. 1912, 125 n. Neuerlich ist Kane (Ind. Ant. 1912, 125) wieder für die Identität eingetreten. Thomas 51 ff. (wo eine Zusammenstellung der Verse des Pāṇini aus den Anthologien gegeben ist) hält die Frage für noch unentschieden. Th. Aufrecht (ZDMG 14, 581 f.; 27, 46; 36, 365 ff.; 45, 308) hat die dem Pāṇini in den Anthologien zugeschriebenen Verse gesammelt und übersetzt. Aus dem Gedicht Jāmbavatīvijaya zitiert Rāyamukuṭa in seinem 1431 geschriebenen Kommentar zum Amarakoṣa ein Stück. Auch von Ruyyaka wird der Dichter Pāṇini zitiert.
Cites (1)
- Nāmaliṅgānuśāsana (Amarakośa) — Classical Tibetan