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Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.99

Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.99

Language
German

v3.c21.s8.99

Von der Zeit des Amaru wissen wir nichts, als daß Ānandavardhana (um 850) ihn zuerst mit Namen nennt, während Vāmana (um 800), ohne den Namen Amaru zu nennen, Verse aus dem Amaruśataka anführt²). Von dem Leben des Amaru ist gar nichts bekannt. Ja, eine von Kommentatoren und dem Verfasser einer sogenannten Biographie des Śaṅkara (Śaṅkaradigvijaya) erzählte Sage will wissen, daß der eigentliche Verfasser des Amaruśataka niemand anderer als der berühmte Vedāntaphilosoph Śaṅkara sei. Durch Zauberkraft sei er in den Leib des kaschmirischen Königs Amaru eingedrungen und habe mit dessen hundert Frauen Umgang gepflogen, um die erotische Stimmung gründlich kennen zu lernen. Als Beweis der erworbenen Wissenschaft habe er das Śataka verfaßt³). Ich glaube, daß an dieser Sage nicht einmal so viel geschichtlich ist, daß

Cites (1)