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Der Jainismus: Eine indische Erlosungsreligion c8.s2.t2.44

Der Jainismus: Eine indische Erlösungsreligion c8.s2.t2.44

Language
German

c8.s2.t2.44

Dich zu preisen, dich zu rühmen, dich anbetend zu umfangen, Wie ein Kind wohl nach des Mondes Bild im Wasserspiegel langt.
(11) Wer, Erhabener, dich anschaut, unverwandt in dich versunken, Dessen Auge trägt nach keinem andern Anblick mehr Begehr. Wer nur einmal aus der Milchsee mondscheinglänzend Naß getrunken, Wie verlangte der zu trinken bitt'res Wasser aus dem Meer?
(22) Es gebären ungezählte Mütter ungezählte Söhne, Doch nicht eine hat geboren einen einz'gen, der dir gleicht. Jeder Himmelsraum beherbergt Sternenbilder, leuchtend schöne, Aber einzig aus dem Osten strahlend hell die Sonne steigt.
(40) Wo ein unterirdisch Feuer brennt*) im tiefen Weltenmeere, Wo die Ungetüme hausen und der wilde Haifisch lebt, Fahren ohne Furcht die Schiffer, die gedenken deiner Lehre, Ob ihr Fahrzeug auch auf Bergen von bewegten Wogen schwebt.
(42) Wenn in Fesseln sind geschmiedet eines Menschen Haupt und Glieder, Wenn die Füße ihm in tausend starke Ketten eingezwängt, Wird er frei von allen Fesseln, seine Ketten fallen nieder, Wenn an deines hohen Namens heil'ges Zauberwort er denkt.