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Die Religion des Veda c6.s1.45.4

Die Religion des Veda c6.s1.45.4

Language
German

c6.s1.45.4

ein Aufenthalt der bösen Geister, der vielfach im Kultus und den rituellen Sprüchen hervortritt³) und wohl als auf die Seelennatur dieser Geister oder doch vieler unter ihnen hinweisend gedeutet werden darf. So wohnen denn auch schon in der älteren buddhistischen Literatur unheimliche Geister aller Art mit Vorliebe auf Leichenäckern oder an Grabmälern⁴). Ein „Wünsche spendender Geist“ in einer buddhistischen Erzählung, der in einem Baum wohnt, sagt von sich selbst: „Ich bin kein Gott und kein Gandharve, auch nicht Indra der Burgenzerbrecher: wisse, daß ich ein Verstorbener bin, der von Bheruva hierhergekommen ist⁵).“ An einer anderen Stelle derselben Erzählungssammlung wird den Frommen der Rat erteilt, Gaben zu spenden „im Namen der früher Verstorbenen oder der am Ort hausenden Gottheiten (*vatthudevatā*)¹ — die letzteren Gottheiten werden also mit den Seelen, deren Los im Jenseits man durch fromme Gaben erleichtern kann, auf eine Linie gestellt.