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Die Religion des Veda c7.s5.33

Die Religion des Veda c7.s5.33

Language
German

c7.s5.33

⁶ In bezug hierauf sei wegen Hopkins, *Proc. Am. Or. Soc.* 1894, Cl. f., folgendes bemerkt. Daß Rudra einmal (II, 33, 3) den Vajra im Arm hält, beweist in der Tat weder, daß er seinem Ursprung nach Sturm oder Gewittergott ist, noch daß ihn der Verfasser der Stelle dafür gehalten hat. Ebensowenig beweist das sein Geschoß (*didyut* VII, 46, 3): er ist ja der Schütz (*astā* Av. XI, 2, 7; gern steht von ihm das Verb *asyati*); zum *astā* aber gehört natürlich die *didyut* (I, 66, 7). Seine oft erwähnten Heilmittel (vgl. S. 219) sollen die Wasser sein, nämlich die der Wolke; eben als „water-causing god“ sei Rudra Heilkünstler. Daß den Wassern nach vedischer Vorstellung Heilkräfte innewohnen, ist in der Tat so richtig, wie es unrichtig wäre, daß umgekehrt Heilkraft allein in das Wasser verlegt worden sei. Ich finde nicht, daß irgend eine Äußerung über Rudras Medizinen auf Wasser deutet; meines Erachtens ist das Gegenteil der Fall, vgl. die Materialien bei Bloomfield, *Am. Journ. Phil.* XII, 426.

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