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Die Religion des Veda c7.s6.35

Die Religion des Veda c7.s6.35

Language
German

c7.s6.35

⁴ Natürlich bleiben, wie man Hillebrandt (V. M. III, 335) zugeben wird, immerhin Züge im Bilde Viṣṇus übrig, die sich aus dieser Grundvorstellung, wenigstens mit unseren Mitteln, nicht ableiten lassen. Mir scheint dieser Rest nicht über das gewöhnliche Maß unauflösbarer, gelegentlicher oder relativ junger Phantasiespiele hinauszugehen, denen zu begegnen wir in solchem Fall überall gefaßt sein müssen und mit denen auch Hillebrandt seinerseits berechtigterweise rechnet (s. S. 361). Ist übrigens in der Tat, wie Hillebrandt meint, die hier vorgetragene Auffassung Viṣṇus außerstande, seine Beziehungen zu den Manen zu erklären? Das Dasein der Seligen wurde in höchste Höhe verlegt: was war natürlicher, als Viṣṇus *paramam padam* zu einem Merkzeichen ihres Aufenthaltsortes zu machen?