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Die Religion des Veda c7.s6.68

Die Religion des Veda c7.s6.68

Language
German

c7.s6.68

² Vgl. Ludwig III, 335; Hillebrandt, V. M. I, 515 f.; III, 115. 140 ff. 145 f.; Kl. Ausg. 144 f. — Wenn Ludwig IV, 160; V, 510 die Geltung der Ṛbhus als Götter der Jahreszeiten direkt in der Überlieferung ausgesprochen zu finden glaubt, beruht dies auf Mißverständnissen. Und auch im übrigen sind die Argumentationen, denen man hier begegnet, höchst unsicherer Natur. Jener Agohya, in dessen Haus sie die Zwölfnächte durchschlafen haben sollen, wird für den Sonnengott Savitar erklärt: mir scheint es um diese Identität von Agohya und Savitar, um Savitars Wesen als Sonnengott, um das Vorhandensein der Zwölfnächte im vedischen Vorstellungskreis gleich bedenklich bestellt zu sein (vgl. auf der einen Seite Hillebrandt a. a. O., auf der anderen meine Ausführungen ZDMG. LIX, 253 ff., speziell 262 f.; Thibaut, Astronomie, Astrologie und Mathematik 9 f.). Die Beziehungen, die Hillebrandt III, 140 ff. zwischen den Ṛbhus und den Cāturmāsyafeiern findet, scheinen mir gleichfalls problematisch. Derselbe Forscher spricht von den Ṛbhus als „den Göttern eines Clanes, der die Kunst des Wagenbaues besonders pflegte ... und die Genien der Jahreszeiten zu seinen Göttern erhoben hatte“ (Lieder des Ṛv. 92, vgl. V. M. III, 152). Mir scheint das recht gewagt. Über die Neigung, den einzelnen Göttern einzelne Stämme u. dgl. als Verehrer zuzuteilen, s. oben S. 91 f.