Die Religion des Veda c7.s7.26
Die Religion des Veda c7.s7.26
- Language
- German
c7.s7.26
Die bösen Geister tun ihr schädliches Werk bald aus eigenem Antrieb, bald auf Anstiften von Menschen, denen sie verbündet oder dienstbar sind. Schon im Ṛgveda ist vom „Anschirrer des Rakṣas“, dem „Rakṣas der Yātureichen“, dem „Yātu der Yātureichen“ die Rede; der für den Zauberer gebrauchte Ausdruck Yātudhāna „Behälter des Yātu“ führt darauf, daß der böse Geist seinem menschlichen Bundesgenossen innewohnend gedacht wird¹). Die Vorschrift ist bezeichnend, der unter feindlichem Zauber Leidende solle dem Agni Yaviṣṭha²) opfern, „der vertreibt die Rakṣas von ihm“: man sieht, wie es als der gewöhnliche Sachverhalt bei solchem Zauber gilt, daß der Zauberer Rakṣasgeister gegen seinen Feind entsandt hat. So wehrt man den Zauber ab, indem man zu den Dämonen sagt: „Wem ihr gehört, den freßt; wer euch geschickt hat, den freßt; euer eigenes Fleisch freßt“³).