Die Religion des Veda c8.s2.11
Die Religion des Veda c8.s2.11
- Language
- German
c8.s2.11
¹ Das Material bei Caland-Henry, Agniṣṭoma 388. — Vom „Wegopfern“, das wir hier als magische Handlung antreffen (ebenso in bezug auf Schuld oder auf andere Gefahren an manchen anderen Orten. z. B. Taitt. Br. III, 10, 8, 2: „die tausend Fesseln ... die opfern wir durch des Opfers Wundermacht alle hinweg“; vgl. auch Taitt. Ār. IV, 11, 1 f.; 14, 1; V, 9, 1), kann an sich doch auch entsprechend dem oben erörterten Sinne geredet werden, daß durch das Opfer die Neigung des Gottes zum Strafen oder sonstigen Schaden beschwichtigt, seine Bundesgenossenschaft gegen drohendes Unheil gewonnen wird. So möchte ich es verstehen, wenn Ṛv. I, 133, 7 gesagt wird, daß der Somapresser alle Feindschaft der Götter hinwegopfert, oder wenn IV, 1, 5 Agni angerufen wird, „Varuṇa hinwegzuopfern“, oder wenn (mit dem Ausdruck *ava-īmahe*, der dem *ava-yaj* nahesteht) I, 24, 14 gesagt wird: „Wir flehen deinen Zorn, Varuṇa, hinweg durch Andacht, durch Opfer und Spenden.“
Linked texts (3)
- Taittirīyabrāhmaṇa — Sanskrit
- Taittirīyāraṇyaka — Sanskrit
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit