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Die Religion des Veda c9.s1.44

Die Religion des Veda c9.s1.44

Language
German

c9.s1.44

Den Schauplatz des seligen Lebens bei Yama verlegt schon der Ṛgveda, wie die oben mitgeteilte Stelle zeigt, in den Himmel. Nicht alle Väter weilen dort — wir werden hierauf zurückkommen —, aber die vornehmste Wohnstätte der Väter ist diese. Bald ist von den höchsten Lichtregionen (s. oben) oder der höchsten Himmelsdecke (Ṛv. X, 14, 8) die Rede, bald von der Mitte des Himmels (15, 14) oder dem Schoß der rötlichen Morgenröten (15, 7). Der Atharvaveda, der auch von der höchsten Welt (XI, 4, 11), dem dritten Firmament (IX, 5, 1. 8; XVIII, 4, 3), dem Rücken des Firmaments (XVIII, 2, 47), der lichten Welt (IV, 34, 2) spricht, beschreibt die Lage der Väterwelt am eingehendsten in folgendem Verse (XVIII, 2, 48): „Der Wasserreiche: so heißt der unterste Himmel, der *pīlu*- reiche¹) der mittelste; der dritte heißt der Oberhimmel, in welchem die Väter sitzen.“ Innerhalb der Himmelswelt gibt es besonders bevorzugte Stätten als Lohn höchster Verdienste. So vornehmlich die Sonne²): „Hoch am Himmel stehen, die reiche Opfergaben gespendet haben; die Rossespender weilen bei der Sonne“ (Ṛv. X, 107, 2). „Die durch Askese zur Sonne gelangt sind … die Weisen, tausendfacher Wege kundig, welche die Sonne bewachen“ (X, 154, 2. 5).

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