Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.22.3
Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.22.3
- Language
- German
c3.s3.22.3
nach der Sū. Pra. und auch nach Brahmagupta im Khaṇḍakhādyaka. Wo nur 27 Nakṣatras angenommen werden, fällt diese natürliche Verbindung weg; und jedes einzelne Nakṣatra bleibt dann mit dem Monde durchschnittlich etwas länger als eine Tagnacht in Conjunction. — Wo aber ein ungleichmässiger Umfang der Nakṣatras überhaupt anerkannt wird, finden wir anstatt des erwähnten Durchschnittsmasses die folgende Einteilung: sechs Nakṣatras (rohiṇī, punarvasu, uttara-phalgunī, visākhā, uttarāṣāḍhā, uttara-bhadrapadā) haben eine Ausdehnung, die dem normalen Masse vermehrt um seine Hälfte entspricht, sechs solche, die der Hälfte des normalen Masses gleichkommt (bharaṇī, ārdrā, āśleṣā, svātī, jyeṣṭhā, śatabhiṣaj); die übrigen fünfzehn haben die normale Ausdehnung. Diese Einteilung findet sich übereinstimmend bei Garga, im Nakṣatrakalpa, in der Sū. Pr. und bei Brahmagupta, und lässt sich so ziemlich mit dem vereinigen, was wir aus den astronomischen Werken der dritten Periode über die Ausdehnung der einzelnen Nakṣatra-Sternbilder erschliessen können. Für andere Einteilungen der Nakṣatras — z. B. nach der Zeit des Tages oder der Nacht, zu welcher der Mond mit ihnen in Conjunction tritt (ein in der Sū. Pra. behandeltes Thema) — ist es schwieriger, eine rationelle Erklärung zu finden. Ebenso kann nur ein Teil der Angaben, welche die Sū. Pra.