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Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.27

Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.27

Language
German

c3.s3.27

Gemeinsam allen Werken dieser Periode ist die Ansetzung der Dauer des längsten und des kürzesten Tages auf je 18 und 12 Muhūrtas und die Annahme, dass in den zwischen diesen zwei Tagen in der Mitte liegenden Perioden die Tageslänge täglich um denselben Betrag ab- oder zunimmt. Darauf, dass die Dauer des längsten etc. Tages in verschiedenen Teilen der Erde eine verschiedene ist, wird nirgends hingewiesen. Die thatsächlich angenommene Länge stimmt mit den wirklichen Verhältnissen derjenigen Gegenden überein, welche etwa unter dem 34. Breitengrade liegen; zu diesen gehört auch der nordwestliche Winkel Indiens. Die Vermutung, dass die Angabe eine von Babylon entlehnte sein sollte, ist wenig wahrscheinlich; jedenfalls müsste zuerst nachgewiesen werden, dass die erwähnten Werte wirklich von den Babyloniern angenommen wurden.