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Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.9.1

Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.9.1

Language
German

c3.s3.9.1

Eben auf Grund dieses Umstandes, dass augenscheinlich schon in der Brāhmaṇa-Periode auf irgend welche Weise Einklang zwischen Sonnen- und Mondzeit erhalten wurde, erhebt sich nun die Frage, ob sich nicht aus dem System der von den Vollmond-Nakṣatras gebildeten Monatsnamen ein Schluss machen lasse auf die Zeit, in der sich dieses System zuerst ausbildete. Was hier sofort auszuschliessen ist, ist der Gedanke, dass sich aus dem Faktum der Auswahl von 12 bestimmten Nakṣatras zum Behuf der Namengebung (mit Ausschluss der anderen 15) irgend ein Resultat ergeben könne. Der Mond wird weder, noch wurde er in irgend einer Periode gerade nur in diesen Nakṣatras voll, sondern Vollmond findet in allen Nakṣatras statt, in fortwährend wechselnden und sich periodisch wiederholenden Reihenfolgen; die Auswahl der 12 Nakṣatras war daher eine willkürliche, natürlich in gewissen Schranken gehalten durch die Rücksicht auf im ganzen gleiche Abstände. Dagegen verdient die Frage in Erwägung gezogen zu werden, sich etwa aus der Verbindung bestimmter Vollmond-Nakṣatras mit den Jahreszeiten erschliessen lassen möchte.