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Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.9.4

Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s3.9.4

Language
German

c3.s3.9.4

schon die früheren Forscher im Gebiete der indischen Astronomie haben, in dieser Weise vorgehend, die in Rede stehende Bestimmung dem 12. vorchristlichen Jahrhundert zugeschrieben. Es ist nun aber schon seit langem darauf hingewiesen worden, dass es höchst misslich scheint, sich des von den Siddhāntas anerkannten Ausgangspunktes zu bedienen, wo Bestimmungen aus viel früheren Jahrhunderten in Frage kommen. Es ist nicht zweifelhaft, dass der kleine Stern ζ Piscium zum Anfangspunkt der Sphäre erhoben wurde um die Zeit, als er mit dem Punkte des Frühlingsäquinoctiums zusammenfiel, d. h. etwa im Laufe des 6. nachchristlichen Jahrhunderts; dass er aber schon in einer früheren Periode, wo dieser Grund noch nicht vorlag, den Anfang von Aśvinī gebildet haben sollte, ist sehr wenig wahrscheinlich; und der erste Punkt dieses Nakṣatra liesse sich mit viel grösserer Plausibilität mehr nach Osten, nahe bei beiden Sternen, welche Aśvinī ausmachen, ansetzen. Weiter aber ist zu bedenken, dass wirklich gar kein Grund vorliegt, bei der Angabe des Jyo. Ved. über den Ort des Wintersolstizes überhaupt Aśvinī in Betracht zu ziehen; da sich diese Angabe direkt auf Śraviṣṭhās bezieht, scheint es jedenfalls geratener, sich an dies Sternbild zu halten. Wann der Punkt des Solstizes etwa mit dem Mittelpunkt dieses Sternbildes gleiche Länge hatte, lässt sich ohne Mühe bestimmen;