Astronomie, Astrologie und Mathematik c4.2
Astronomie, Astrologie und Mathematik c4.2
- Language
- German
c4.2
Das Aufmerken auf »Omina« und »Portenta« mannigfaltiger Art ist in Indien wie in anderen Ländern ein altes Element des Volksaberglaubens; einzelne Spuren davon finden sich in der Ṛk-Saṃhitā und zahlreiche in der Atharva-Saṃhitā. Weiteres hierauf Bezügliches findet sich in der Brāhmaṇa- und Sūtra-Litteratur, wofür wir besonders auf die von A. WEBER edirten und übersetzten Stücke (Zwei vedische Texte über Omina und Portenta, 1859) verweisen. Ungemein zahlreiche Hinweise auf den Glauben an Vorzeichen aller Art begegnen uns weiterhin in der alten epischen und ebenso in der alten buddhistischen Litteratur; die letztere besonders bezeugt, dass es schon sehr frühe in Indien Leute gab, die sich mit der Beobachtung und Auslegung von Vorzeichen professionell beschäftigten.
Linked texts (2)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Atharvavedasaṃhitā — Atharvan & Aṅgiras, Sanskrit