Astronomie, Astrologie und Mathematik c5.21.4
Astronomie, Astrologie und Mathematik c5.21.4
- Language
- German
c5.21.4
es erscheint demnach in den älteren astronomischen Theorien episodisch inmitten der astronomischen Lehren dargestellt. Das Überlieferte wurde dann in verschiedener Weise von den indischen Astronomen umgestaltet, wie wir dies oben gesehen haben. In Bezug auf den Gebrauch des Sinus seitens der Inder anstatt der von den Griechen angewandten Sehne bemerkt P. TANNERY — welcher geneigt ist, die griechische Trigonometrie nicht, wie man gewöhnlich thut, erst von Hipparch zu datiren — dass es nicht notwendig ist, darin einen originellen indischen Gedanken zu erblicken; es könne dies eine griechische Idee gewesen sein, welche Hipparch bei Seite setzte (Recherches sur l'Histoire de l'Astronomie ancienne p. 66). In Bezug auf die indische Einteilung des Viertelkreises in 24 Teile zum Behuf der Berechnung des Sinus erinnert uns derselbe Gelehrte an die Einteilung des Kreises durch Archimedes in 96 Teile (ebenda p. 65).