Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c35.s3.11
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c35.s3.11
- Language
- German
c35.s3.11
Neben den acht abnormen Lagen erwähnt Su. 4, 15, 2 noch drei natürliche Stockungen (*saṅga*), von fehlerhafter Beschaffenheit des Kopfes, der Schultern, oder des Hinterteils.² Einfacher sagt S. 2, 4, 217 in Bezug auf die Stockungen bei einem lebenden Fötus, den er der Schwangeren (durch Pressen?) auszutreiben rät: »Es gibt aber dreierlei Stockungen (Steckenbleiben), am Kopf, an der Schulter und am Hinterteil.« V. 869 spricht vom Kreuzbein (*trika*) anstatt vom Hinterteil und scheint das »natürlich« auf die Natur des Windes im Körper der Schwangeren (*vātāgatisvabhāvāt*) zu beziehen. Auch Su. l. c. hat zunächst den lebenden Fötus im Auge, die Mutter soll sich bemühen, ihn hinauszubringen.
Linked texts (1)
- Suśrutasaṃhitā — Suśruta & Nāgārjuna (siddha/alchemist), Sanskrit