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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s1.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s1.3

Language
German

c36.s1.3

Eine weitere Quelle der Erkrankungen des Kindesalters bildet das Zahnen, so entstehen nach S. 6, 1, 179 f.; A. 6, 2, 26 ff. daraus Leiden jeder Art und am ganzen Körper, insbesondere Fieber, Kopfweh, Durst, Schwindel, Triefäugigkeit, Augenentzündung, Geschwüre an den Augenlidern, Erbrechen, Husten, Asthma, Durchfall und Rotlauf. Das Zahnen tritt im achten Monat oder später auf, wenn das Kind langlebig (gesund) ist, sonst schon am Ende des vierten Monats; wenn die Kinder in zu jugendlichem Alter von den aus dem Hervorbrechen der Zähne entstehenden Schmerzen befallen werden, können sie sich nicht normal entwickeln. Die Behandlung besteht in Brechmitteln und anderen Arzneien, die aber nur in ganz kleiner Dosis zu verabreichen sind; man soll überhaupt ein Kind, das vom Zahnen krank ist, keiner strengen Kur unterwerfen, da die krankhaften Erscheinungen von selbst aufhören, wenn die Zähne da sind.

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