Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s3.18
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c6.s3.18
- Language
- German
c6.s3.18
Trotz dieser ungünstigen Umstände kann man in den A. Ed. wenigstens zwei, vielleicht drei locale Abarten erkennen. Zunächst findet sich eine nördliche und eine südliche, für welche, wie bei der späteren Schriftentwicklung, der Vindhya, oder wie der Inder sagt, die Narmadā, ungefähr die Grenze bezeichnet. Die südliche Varietät ist in G. und Si.⁵ am deutlichsten ausgeprägt, schwächer in Dh. und J., und zwar durch die Unterschiede in den Zeichen für *A—Ā*, *kha*, *ja*, *ma*, *ra*, *sa* und durch ihr mittleres *i*, sowie die Ligaturen mit *ra* (s. u.). Eine Vergleichung der nächst verwandten nördlichen und südlichen Typen bestätigt die Annahme, dass die erwähnten Unterschiede mehr als Zufälligkeiten sind. Wenn Si. nicht in allen Fällen mit G. geht, so wird das auf Rechnung des Umstandes zu setzen sein, dass der Schreiber Pada entweder im Norden geboren war oder dort gedient hatte.