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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s2.10.4

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c7.s2.10.4

Language
German

c7.s2.10.4

Die eine Mātrā von *ai* (*gai*, 32, III) und die von *o* (*go*, 9, III, *ṇo*, 21, III) wird mitunter senkrecht gestellt. 16) Bei den Ligaturen verursacht die Rücksicht auf Raumersparnis die erwähnte Cursivform von *ña*, die Seitwärtslegung des *tha* (*sthā*, 45, V, *stha*, 46, IX) und des *ṭa* (*ṣṭa*, 45, IX). Im 5. Jahrh. erscheint für *rya* ein volles *ra* mit suffigirten *ya*, 45, VII. 17) In das 5. Jahrh. fällt auch der erste sichere Virāma in *ddham*, 43, VII, in der Gestalt eines Horizontalstriches über dem finalen Consonanten, in das 4. der erste Gebrauch des nördlichen Jihvāmūlīya (*ẖka*, 46, II) und Upadhmānīya (*ḫpā*, 46, III).