Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.10
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.10
- Language
- German
c7.10
20. Er geht zu seiner Mutter Wohnung und findet sie beim Opfer. Sie begrüsst ihn freudig, er aber verkündet ihr, wie sich sein Glück gewendet habe. Sie fällt in Ohnmacht, und wieder zu sich gekommen, macht sie ihrer Verzweiflung in Jammern und Klagen Luft. 21. Lakshmaṇa rät, die Sinnesänderung des Vaters nicht zu achten und die Herrschaft selbst gewaltsam an sich zu reissen. Kausalyâ stimmt ihm bei und droht mit dharma. R. aber erklärt den Gehorsam gegen seinen Vater als seine höchste Pflicht und ermahnt L., recht zu handeln. Seine Mutter bittet er, ihm die Erfüllung seiner Pflicht zu erleichtern. (v 52–64 führen dieselben Gedanken in anderer Form nochmals aus). 22. R. sagt, er wolle der Kaikeyî keinen Kummer bereiten. Ihr Entschluss sei ihr vom Schicksal eingegeben. Dem Schicksal müsse man sich fügen; er ergäbe sich gern etc. 23. L. bekämpft R.'s Ansicht; er werde ihm zu seinem Rechte verhelfen, selbst gegen den Willen des Schicksals. 24. Kau. bittet ihren Sohn, ihn begleiten zu dürfen; doch dieser sagt, es sei ihre Pflicht, bei ihrem Gatten auszuharren. (Derselbe Gedanke wiederholt). 25. Kau.'s Segenswünsche und das Mangala. Abschied von Kausalyâ.