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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.13

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.13

Language
German

c7.13

33. Auf dem Wege nach D.'s Palast werden R. L. und S. von den auf den Dächern ihrer Häuser sich aufstellenden Bürgern, die ihre Absicht kundgeben die Stadt zu verlassen, gepriesen und beklagt. 34. Sumantra meldet dem Könige ihre Ankunft. Dieser lässt zunächst alle seine Frauen herbeiführen und darauf werden R., L. und S. vorgelassen. D. eilt dem R. entgegen, bricht aber ohnmächtig zusammen. Von seinen Kindern aufgehoben, erlangt er die Besinnung wieder und bittet R., der sich verabschieden will, um einen Tag Aufschub. R. aber bleibt bei seinem Entschlusse. 35. Sumantra schilt die Kaikeyī und droht, dass Alle dem R. folgen würden. Er erinnert sie an die Verstossung ihrer eigenen Mutter. Ihrem Vater hätte nämlich Jemand die Gabe verliehen, alle Tierstimmen verstehen zu können. In einer Nacht hörte er einen Jṛimbha-Vogel schreien, und lachte über das, was der Vogel sagte. Die Königin hätte darauf bestanden, zu erfahren, warum er lache, obschon der König sagte, es würde ihm das Leben kosten. Darum hätte er sie auf Rat dessen, der ihm jene Gabe verliehen hatte, „heiteren Sinnes verstossen und lebte wie Kubera“. Darum möge K. von ihrem unheilvollen Entschlusse ablassen. Doch seine Rede machte keinen Eindruck auf sie. 36. D. erlässt an Sumantra den Befehl, dass dem R. ein grosses Heer mit vielen Schätzen und grossem Geleite folgen solle. Da erblasst K.: Bharata solle nicht eine wertlose Herrschaft antreten, R. solle wie Asamanja ohne Gefolge die Verbannung antreten. Ein alter Grosser erzählt darauf die Geschichte von Asamanja und mahnt K. zur Mässigung. 37. R. sagt, er bedürfe keines Gefolges noch anderen Prunkes, und bittet sich Bastkleider aus. K. giebt solche allen Dreien; R. und L. ziehen sie an, S. vermag es aber nur mit R.’s Hülfe. Die jammernden Frauen bitten, dass S. bei ihnen bleibe. Vasisṭha hält der K. vor, dass sie kein Recht über S. habe. Wenn auch sie ginge, würden Alle ihr folgen und keiner zurückbleiben. 38. D. macht der K. Vorwürfe wegen ihres Verhaltens gegen S. R. bittet ihn, seine Mutter wie früher hoch zu halten. 39. D. bricht in Klagen aus und lässt dann durch Sumantra einen Reisewagen herbeibringen. Kau. belehrt die S. über die Pflichten einer treuen Gattin, S.’s Antwort. R. sagt den Frauen des Serails Lebewohl. 40. Er, S. und L. nehmen Abschied von D. und seinen Frauen. Sumitrâ’s Rede an L. Die Drei besteigen den Wagen, den Sumantra lenkt. Die Städter geben das Geleite, D. und Kau. folgen zu Fusse. R. lässt schneller fahren, um den Trennungsschmerz zu verkürzen.