Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.18
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.18
- Language
- German
c4.s2.18
Die Einzeluntersuchung über diese Abschnitte wird uns zeigen, dass im Eingang vorherrschend; im Ausgang stehend Hebungen und Senkungen mit einander abwechseln. Im mittleren Theil der Reihe ist diese Abwechslung unterbrochen, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass über diese Unterbrechung hinweg die Bewegungen des Eingangs und Ausgangs auf einander hinweisen, d. h. dass die Hebungen des Ausgangs auf eben die Stellen treffen, welche auch bei gleichmässig fortgesetzter Bewegung des Eingangs Hebungen sein müssten. So darf, scheint es, die ganze Reihe als jambisch in dem Sinne aufgefasst werden, dass zunächst im Eingang eine ähnliche Freiheit der Behandlung obwaltet, wie im Eingang der Gâyatrî-Reihe, in der Mitte sodann der jambische Rhythmus mit der bewussten Absicht der Contrastwirkung unterbrochen wird, der Ausgang aber, über diese Mitte hinweg mit dem Eingang in einander greifend, die Herrschaft des jambischen Tonfalls über die ganze Reihe zum Ausdruck bringt.