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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.8

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.8

Language
German

c4.s7.8

Gehen wir, um dies im Einzelnen zu veranschaulichen, von dem, wie bemerkt, am besten überlieferten Âprîhymnus aus. Es lässt sich für ihn die Regel aufstellen, dass jeder Vers drei Pâdas hat: der erste und mit wenigen Ausnahmen auch der letzte Pâda ist stets Trishtubh; der zweite ist es nie, sondern hat meistens eine von den gewöhnlichen metrischen Bildungen abweichende Form ¹). Einigemale ist er fünf-sylbig: so Vers 7 ushâsânaktâ; 10 tvashṭâ suvîram (suvî-ryam?); 11 tmanâ deveshu; 12 indrâya havyam ²). Man wird in diesen Pâdas (◡◡◡◡◡) die Gestalt der fünfsylbigen Virâjreihe und jener fünfsylbigen Pâdas, welche in den Ṣakvarî-Versen auftreten (wie evâ hi ṣakraḥ etc.), wiederzufinden haben. Siebensylbig ³) sind folgende Pâdas: Vers 2 devo deveshu devaḥ, 6 vratâ dadante’ agneḥ ⁴). Neun-sylbig die folgenden: Vers 1: ûrdhvâ ṣukrâ ṣocîṃshi agneḥ, 8 agner jihvâm abhi gṛṇitam, 9 iḍâ sarasvatî bhâratî. Man sieht, dass dies Pâdas von vorherrschend jambischem Tonfall sind; ihre Sylbenzahl ist ungerade, so dass der Ausgang in der Regel den fallenden Rhythmus hat, wie der Ausgang des mit ihnen verbundenen Triṣṭubh-Metrums. Gerade Sylbenzahl (6 resp. 8) haben die zweiten Pâdas nur in den Versen 3--5: narâśaṃso agne, iḍâno vahnir namasâ, sa iṃ mandrâ suprayasaḥ (?).

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