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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.195

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.195

Language
German

c6.195

desselben Metrums handelt, so lag es nahe, eine Anlehnung an Tricas des Sâmaveda zu suchen, und eine solche weist die Taitt. Samh. nicht nur in einer Anzahl von Lesarten auf, welche der Maitr. Samh. fremd sind, sondern auch in der von der Maitr. Samh. sich mehrfach entfernenden Auswahl der Verse: während die letztere Rv. V, 6, 4. 1. 2 giebt, hat Taitt. Samh. die Verse V, 6, 4. 5. 9, welche in eben dieser Zusammenstellung im Sâmaveda (II, 372-374) ein Sûkta bilden. Auch die Zusammenstellung von V, 24, 1. 2. 4 (ebenso in Vâj. Samh., also aus dem Grund-Yajurveda stammend?) geht offenbar auf den Sâmaveda (II, 457-459) zurück. So zeigt es sich, dass die Ordner der Yajustexte hier die von der Riktradition abweichenden Eigenthümlichkeiten der auch uns heute vorliegenden Sâman-Diaskeuese vorfanden und benutzten.

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