Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.225
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.225
- Language
- German
c6.225
Materialien für diese Frage habe ich vorläufig nur in sehr geringem Umfange auffinden können, aber auch das, was ich beizubringen im Stande bin, ermöglicht doch die Beantwortung derselben. Ich weise zuvörderst auf eine Beobachtung zurück, welche dem hier aufgeworfenen Problem wenigstens nahe steht. Wir sahen (S. 327 Anm. 3), dass bei dem zum Agniritual gehörigen Text der chandobhidhâ-iṣṭakâḥ, wo die Reihen von je drei Versen desselben Metrums die Rücksicht auf den Sâmaveda mit seiner stehenden Ṭrica-form empfahlen, der Taittirîyatext in der That in der Auswahl der Verstriaden wie in einer Anzahl von Lesarten den Einfluss der im Sâmaveda vorliegenden Textgestalt erkennen lässt. Weitere Spuren davon, dass die Yajurvedins die Sâman-Text-recension als solche kannten und beachteten, sind die folgenden.