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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.22

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.22

Language
German

c7.s5.22

werden zwar schwerlich die Schreibungen auf -ar gerechnet werden dürfen ¹), bei welchen theils der Verdacht nahe liegt, dass sie auf der Analogie von wirklich auf -ar ausgehenden Worten (ahar etc.) oder von Formen wie havir u. dergl. beruhen, theils dass anderweitige Missverständnisse mitspielen: namentlich von dem vielberufenen ugrar āvṛit, bhīmar āvṛit, śrutar āvṛit u. s. w. (Taitt. Saṃh. II, 4, 7; Kāṭhaka XI, 9) hat uns das ugra rāvaṭ etc. der Maitrāyaṇī Saṃhitā (II, 4, 7) jetzt glücklich befreit. Dass in der That für -as nicht unter denselben Bedingungen -ar erscheint, wie für -is, -us (-ish, -ush) -ir, -ur, erklärt sich aus der verschiedenen Natur der Vocale zur Genüge. — Mehr Beachtung als die Schreibungen auf -ar scheinen mir diejenigen auf -ay ²) zu verdienen. Bekannt ist das adhi dhīray emi des bei Śāṅkhāyana (Śr. I, 6) angeführten Verses, das apay ishya hotar der beim Aponaptrīya gebrauchten Formel (Āśval. Śraut. V, 1, 1; Kāty. IX, 3, 2 var. lect.), das abhibhūyamānay iva der Maitr. Upanishad (II, 6), das nay ehi des Kauṣikasūtra ³). Zahlreiche ähnliche Schreibungen liefern auch hier wieder die Gānas des Sāmaveda. So für śukra āhutaḥ Sv. I, 4: śukrāy āhutaḥ, ṣa auhovā kray āhutaḥ, śukray ā auhauhovā hotohāyi. Für bharanta emasi Sv. I, 14: bhārātay emāsāyi. Aehnlich -āy für ursprüngliches -ās; so für saprathā asi Sv. I, 42: saprāthāy āsāi, u. dergl. mehr. Vermuthlich gehört es in denselben Zusammenhang, wenn die Worte pāhi gāyandhaso made Ṛv. VIII, 33, 4 im Sv. zu pāhi gā (was in der Aussprache ursprünglich einem pâhi gây nahe gekommen sein wird) andhaso made geworden sind 1).

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