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Grammatik der Prakrit-Sprachen c2.s2.23.3

Grammatik der Prakrit-Sprachen c2.s2.23.3

Language
German

c2.s2.23.3

Plur., und Hc. 3, 81 bemerkt, dass einer auch se für den Genet. Plur. wünsche: īdaṃtador āmāpi se ādeśaṃ kaścid icchati. BLOCH³ meint zwar, auf den Singular kaścit sei bei Hc. kein grosses Gewicht zu legen. Aber BLOCH'S ganze Anschauung über die Citirmethode Hc.'s und der indischen Grammatiker überhaupt ist irrig. Wenn Hc. kaścit sagt, so meint er auch nur einen. Ausser C. ist aber kein Grammatiker bekannt, der gleiche Regel hat, so dass die grösste Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass wo C. und Hc. zusammentreffen, nicht C. der Entlehner ist, sondern Hc. Anderes hat durchaus richtig schon HOERNLE p. XXII ff. zusammengestellt⁴. Ich will nur noch hinzufügen, dass C. 2, 12ᵃ (p. 44) das Beispiel caüvīsaṃ pi ... bei C. viel ausführlicher ist als bei Hc. 3, 137. Auch die Terminologie ist bei beiden durchaus nicht die gleiche. So nennt C. 2, 1ᵇ (p. 37) den Vocal, der nach Elision des Consonanten übrig bleibt, *Uddhṛta*, Hc. 1, 8 aber *Udvṛtta*; C. 2, 10 hat *Visarjanīya*, aber Hc. 1, 37 *Visarga*; C. zu 2, 15 (p. 45) gebraucht *Ardhānusvāra*, Hc. 3, 7 *Anunāsika* u. a. Ferner hat C. z. T. Citate, die Hc. nicht hat. So 2, 21. 22. 24; 3, 38. 39; zu 1, 1 (p. 39), wo das zweite Beispiel auch von Siṃhadevagaṇin zu *Vāgbhaṭālaṃkāra* 2, 2 citirt wird (§ 9); zu 2, 24 (p. 46); zu 2, 27ᵇ und 2, 27¹ (p. 47). Keinesfalls hat C. das *Ārṣa* allein lehren wollen. Die angeblichen Altertümlichkeiten, wie Beibehaltung des *t, th*, der Länge des Vocals in den Endungen *-ām, -īm, -ūm* u. a.