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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.36

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.36

Language
German

v1.c8.s3.36

Aber nicht immer sind diese Sprüche so poetisch. Gar oft sind sie recht eintönig, und viele derselben haben mit den Dichtungen der Naturvölker das gemeinsam, daſs gerade die eintönige Wiederholung derselben Worte und Sätze es hauptsächlich ist, was die dichterische Form bei ihnen ausmacht[^2). Nicht selten ist auch, wie dies ja bei den Zaubersprüchen aller Völker der Fall zu sein pflegt, ihr Sinn absichtlich rätselhaft und dunkel. Ein solcher eintöniger und zugleich dunkler Spruch ist z. B. der gegen skrofulöse Geschwüre (Ath. VI, 25):

Cites (1)