Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.9
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.9
- Language
- German
v2.c16.s5.9
¹ Die äußeren und inneren Gründe für die Unechtheit der späteren Bücher hat schon Garbe a. a. O. 136 ff. angeführt. Weiter geht Schrader a. a. O. XXIII ff., der nicht weniger als sieben verschiedene Fassungen bzw. Überarbeitungen des Werkes annimmt. Ich glaube, daß die Annahme von drei Fassungen genügt: 1. das ursprüngliche Werk; 2. ein etwas erweiterter Text, der die Grundlage der chinesischen Übersetzung bildete; 3. der durch Hinzufügung der Bücher IV—VII und Erweiterung der Einleitung vermehrte Pālitext. Keinen genügenden Grund sehe ich dafür, mit Garbe das ganze dritte Buch für unecht zu halten.